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Reisekolumne von Manuela Bernauer - Bildquelle: fotolia.de Fernreisen
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Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren. (André Gide)

London - Metropole an der Themse

Erster Überblick über London per Bus. In die Außerbezirke Londons mit dem Boot. Und durch die Geschichte Londons im Tower zu Fuß.


Liebe Leserin, Lieber Leser!

Diese Woche musste ich meinen Globus nicht drehen. Ich war nämlich in London. Daher werde ich Euch etwas über diese Stadt berichten. Hierbei tower1 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenstehe ich wirklich vor einer großen Herausforderung, denn, wie soll man London mit relativ wenig Worten beschreiben und dieser Stadt trotzdem irgendwie gerecht werden? Ich werde es versuchen…

In London habe ich das erste Mal in meinem Leben eine Fahrt mit einem dieser Sightseeing-Busse gemacht. In dieser großen Stadt erschien mir das durchaus sinnvoll, um einen Überblick zu bekommen – wobei ich die Sinnhaftigkeit solcher Busse in irgendwelchen Mini-Städten, in denen es sie nun auch schon gibt, eher anzweifle. Hierbei kommt man bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei, kann mit dem 24 Stunden gültigen Ticket jederzeit aus- und einsteigen und sich während der Fahrt Informationen über die Kopfhörer in verschiedenen Sprachen oder in manchen Bussen auch eine Live-Führung von einem Guide anhören, tower / Zum Vergrößern auf das Bild klickendiese sind jedoch immer auf Englisch. In London ist solch eine Busfahrt besonders lustig, da man sich relativ oft eine Regenhaut überstreifen muss, wenn es wieder zu regnen beginnt. Oder man sucht doch lieber Schutz im unteren Stockwerk des Busses.

Das Beste an diesem Busticket war die inkludierte Bootsfahrt auf der Themse. Damit kann man entweder zwischen Westminster und dem Tower oder (wofür ich mich entschieden habe) vom Tower bis nach Greenwich fahren. Die Fahrt an sich ist zwar – bis auf den kurzen Abschnitt in dem man der Tower Bridge nahe ist – nicht wahnsinnig spannend. Jedoch ist eine Bootsfahrt an sich ja ganz nett und vor allem lohnt sich der kurze Ausflug nach Greenwich. Hier liegt sowohl der große und architektonisch beeindruckenden Universitätskomplex von Greenwich also auch das Observatorium. Zu diesem kann man auf einen kleinen Hügel hinaufsteigen und dann den Ausblick genießen und sich auf den im Boden vor dem Observatorium eingezeichneten Null-Meridian stellen. Danach geht’s mit dem Boot ganz gemütlich wieder zurück zum Pier beim Tower of London.
tower_bridge / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
In dieser Festung kann man einen ganzen Tag verbringen. In der Burg gibt es einige Ausstellungen zu sehen - als Höhepunkt die britischen Kronjuwelen. Wirklich empfehlenswert ist es, sich einen Audioguide zu nehmen. Die fünf Touren, die auf diesem in verschiedenen Sprachen zu hören sind, sind wirklich interessant und da es die verschiedensten Touren gibt, ist sicherlich für jeden etwas dabei. So kann man etwas über die Erbauung des Towers erfahren, aber auch über die Verwendung dieser Festung als Wohnstätte im Mittelalter und als Gefängnis und Hinrichtungsort in der frühen Neuzeit, aber auch über das heutige Leben im Tower und welche Bedeutung er für die Briten hat.greenwich / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

So, das war ein erster kleiner Ausblick auf das, was Euch in London erwartet. Natürlich gibt es in einer Stadt wie dieser tausende Dinge zu sehen und vor allem zu erleben. Ich bin sicher, dass viele von Euch sowieso schon in London waren. Und an diejenigen, die diese Stadt noch nicht erlebt haben: London ist absolut eine Reise wert!





Wenn ihr jede Woche per Mail erfahren wollt, an welchen Ort es uns dieses Mal verschlägt, schickt einfach eine E-Mail an: reisekolumne.bernauer@gmx.at

Autor: Manuela Bernauer | 05.08.2009 07:00