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Reisekolumne von Manuela Bernauer - Bildquelle: fotolia.de Fernreisen
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Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren. (André Gide)

Hawaii – USA, aber anders

Traumhafte Strände, üppiger Regenwald, karge Vulkanlandschaften - das und noch mehr gibt es hier zu genießen.


Liebe Leserin, Lieber Leser!

Diese Woche habe ich wieder meinen Globus gedreht. Dieses Mal geht es wieder raus aus den Städten und hinein ins Meer, auf eine Inselgruppe red_sand_paradiee / Zum Vergrößern auf das Bild klickenim Pazifischen Ozean – nach Hawaii. Diese Inselgruppe ist nicht nur der fünfzigste Bundesstaat der USA, sondern auch ein wunderschöner Ort, um seinen „Traumurlaub“ zu verbringen.

Hawaii, das auch „Aloha State“ genannt wird, liegt zirka viertausend Kilometer vom amerikanischen Festland entfernt. Die meisten der 137 Inseln, die insgesamt auf eine Fläche von 16.634 km² kommen, sind unbewohnt. Trotzdem kommt Hawaii auf eine Einwohnerzahl von ungefähr 1,3 Millionen.

Eines steht fest: Diese Inselgruppe hat für alle etwas zu bieten.paradise_cove / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Die atemberaubende Natur ist einer der Vorzüge Hawaiis. Es gibt hunderte Strände, die stets zum Sonnenbaden einladen. Im Meer kann man das ganze Jahr über schwimmen, denn mit einer Wassertemperatur von zirka 22° Celsius im Winter und 28° im Sommer ist es immer angenehm. Das Meer ist aber nicht nur zum Baden hervorragend geeignet. Vor allem Surfer kommen auf ihre Kosten.

Das Meer ist die Heimat der Buckelwale, die hier, vor den Küsten Hawaiis, häufig anzutreffen sind. Darum kann man entsprechende Touren buchen, um aufs Meer hinauszufahren und die Riesen des Ozeans zu beobachten.
bucht_maui / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Aber Hawaii hat auch andere Naturwunder zu bieten. Im Volcanoes National Park warten 240 Kilometer Wanderwege auf fleißige Fußgeher, die einerseits die Vulkan-, andererseits die Regenwaldlandschaft der Inseln genießen wollen. Der höchste Vulkan ist der Mauna Kea mit seinen 4.206 Metern. Achtung, wenn ihr im Winter nach Hawaii fährt und die Vulkane erklimmt – hier liegt Schnee.

Natürlich ist Hawaii auch bekannt für seinen Hula Tanz. Dieser erzählt, durch verschiedene Bewegungen und Schritte der maui / Zum Vergrößern auf das Bild klickenTänzer, Geschichten. Da Hawaii die nördliche Spitze des polynesischen Dreiecks bildet, ist dieser Tanz durchaus mit anderen polynesischen Tänzen verwandt. Verwendet wird der Hula einerseits einfach der Unterhaltung, er ist aber auch, und das darf man als Tourist auf Hawaii nicht vergessen, ein Kulttanz, der dazu dient, Überlieferungen wie Mythen und Legenden zu bewahren.

Diese Woche hat uns der Globus wieder an einen sehr schönen und vielseitigen Ort geführt. Ich bin schon gespannt wohin es nächstes Mal geht, wenn ich meinen Globus wieder drehe. Vielleicht wieder auf eine Inselgruppe oder zurück in eine Stadt oder aber auch in den Regenwald? Wir dürfen gespannt sein…




Wenn ihr jede Woche per Mail erfahren wollt, an welchen Ort es uns dieses Mal verschlägt, schickt einfach eine E-Mail an: reisekolumne.bernauer@gmx.at

Autor: Manuela Bernauer | 13.05.2009 07:00