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Reisekolumne von Manuela Bernauer - Bildquelle: fotolia.de Fernreisen
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Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren. (André Gide)

Ein anderer Blick auf Barcelona

Lustige Bergfahrt, grüne Parks, ein wunderbarer Blick und jede Menge Dinge, die es außerdem noch zu entdecken gibt.


Liebe Leserin, Lieber Leser!

Diese Woche musste ich meinen Globus nicht drehen. Denn ich werde Euch heute noch ein bisschen etwas über Barcelona berichten und nehme Euch mit auf die beiden Hausberge der Stadt von denen es eine wunderbare Aussicht zu genießen gibt.

Ein beliebtes Ausflugsziel der Bevölkerung Barcelonas ist der 520 Meter hohe Berg Tibidabo. Mit der Tranvia Blau, einer historischen Straßenbahn, tranvia_blau / Zum Vergrößern auf das Bild klickenkommt man zur Talstation der Bergbahn, die einem dann weiter auf den Gipfel des Berges hinaufbringt. Wer es einfacher und weniger spektakulär haben will, kann auch einfach den Tibibus nehmen, der vom Plaça de Catalunya auf den Berg hinaufführt. Am Tibidabo angekommen erwartet einen ein kleiner Vergnügungspark sowie Gastronomie. Das Highlight dieses Besuches ist jedoch die Kirche Sagrada Corazón. Hier kann man sich nicht nur den Innenraum des heiligen Gebäudes ansehen, sondern mit dem Lift auf das Dach dieses Gebäudes gelangen. Über weitere Stufen kommt man bis zum Fuße der großen Jesusstatue, die auf dieser Kirche angebracht ist. Von hieraus hat man eine wunderbare Aussicht über die ganze Stadt und das Hinterland.

Auch den anderen Hausberg von Barcelona sieht man vom Tibidabo aus, das ist der Montjuïc. Diesen kann man entweder zu Fuß oder aber auch sagrada_corazon / Zum Vergrößern auf das Bild klickenmit der Bergbahn oder der Gondel vom Hafen aus erklimmen. Am Montjuïc befindet sich ein Castell, das zwar als Gebäude an sich nicht sehr interessant ist, jedoch hat man in seinem Umfeld einen tollen Ausblick über die Stadt auf der einen Seite und auch über den Industriehafen auf der anderen Seite. Wenn man dann von diesem 210 Meter hohen Berg herunterspaziert kommt man an verschiedenen Gebäuden vorbei. Einige dieser Bauwerke sind im Rahmen der Olympischen Sommerspiele 1992 errichtet worden. Das Pueblo Español, auf Deutsch „spanisches Dorf“, wurde für die Weltausstellung errichtet, die 1929 in Barcelona stattfand. Nach wie vor kann man dieses besuchen und sich Häuser aus verschiedenen spanischen Regionen ansehen. Für mein ungeübtes Auge sahen die Häuser jedoch alle einfach „spanisch“ aus.

Für Kunstliebhaber hat Montjuïc ebenfalls etwas zu bieten. An dessen Hang befindet sich nämlich die Fundació Joan Miró.

So ziemlich am Fuße dieses Berges liegt der Plaça d`Espanya, ein großer Platz, der von zwei Türmen verziert wird. Nebenbei ist auch die font_magic / Zum Vergrößern auf das Bild klickenStierkampfarena Barcelonas. Besonders an den Abenden lohnt es sich hierher zu kommen, um das Spektakel um die Font Màgica zu sehen. Dies ist ein Brunnen, an dem an manchen Abenden eine Show, die durch verschiedene Lichteffekte und teilweise auch Musik untermalt wird, stattfindet. Das Spritzen und Sprühen des Brunnens wird mit den verschiedenen Farben des Lichtes kombiniert und bewegt sich passend zur Musik – ein absolutes Muss!

Das war nun ein schöner Abschied von Barcelona. Nächste Woche geht’s dann für ein paar Wochen etwas weiter in den Süden Spaniens: Zurück in die Comunidad Valencia. Was Euch da erwartet, könnt ihr ab nächster Woche lesen.





Wenn ihr jede Woche per Mail erfahren wollt, an welchen Ort es uns dieses Mal verschlägt, schickt einfach eine E-Mail an: reisekolumne.bernauer@gmx.at

Autor: Manuela Bernauer | 02.09.2009 07:00