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Reisekolumne von Manuela Bernauer - Bildquelle: fotolia.de Fernreisen
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Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren. (André Gide)

Dublin

Die Hauptstadt der grünen Insel – nicht nur am St. Patrick´s einzigartig.


Liebe Leserin, Lieber Leser!

Wie ihr wisst, werde ich Euch auch diese Woche wieder von einer meiner Reisen, die ich in der letzten Zeit gemacht habe, erzählen. Im Februar hat mich mein Weg für zwei Wochen in die irische Hauptstadt Dublin geführt.
Den bekannten St. Patrick´s Day, der jedes Jahr am 17. März gefeiert wird, habe ich dadurch zwar nicht miterleben können, the_spire / Zum Vergrößern auf das Bild klickenaber Dublin bietet auch so mehr als genug, über das man berichten kann.

Die Stadt hat mit ihren Vororten zirka 1,1 Millionen Einwohner und liegt am Liffey, über den viele schöne Brücken führen. Dieser Fluss führt direkt zum Dubliner Hafen wo sich die Docks befinden. Von hier aus kann man mit dem Schiff auch zur britischen Insel und der Isle of Man fahren.

Jedoch wollen wir jetzt nicht gleich aus der Stadt hinaus, sondern uns die ganzen Sehenswürdigkeiten im Zentrum Dublins anschauen. Den ersten Eindruck gewinnt man wohl am besten, wenn man durch die belebten Einkaufsstraßen schlendert. Auf der O`Connell Street kann man auch gleich „The Spire“ bewundern. Offiziell heißt diese ungefähr 120 Meter hohe Metallnadel „Monument of Light“ und ist das Wahrzeichen der irischen Hauptstadt.

Wenn man von der O`Connell Street Richtung Liffey geht und diesen überquert kommt man weiter zum College Green, wo man trinity_college / Zum Vergrößern auf das Bild klickendas Trinity College besichtigen kann. Die älteste Universität Irlands wurde 1592 von Königin Elisabeth I. gegründet. Besonders sehenswert ist die alte Bibliothek („Long Room“). Hier werden rund 200.000 alte Bücher aufbewahrt. Außerdem kann man sich im selben Teil des Trinity Colleges auch das berühmte „Book of Kells“ ansehen. Dieses Buch wurde im Jahr 800 in einem irischen Kloster erstellt und gilt als besonderes Beispiel für die Buchmalerei. In der Ausstellung zum „Book of Kells“ werden einige alte Bücher mit Buchmalerei vorgestellt und auch die Technik, die hier angewandt wurde, erklärt. Im Book of Kells selbst wird immer eine Bild- und eine Schriftseite ausgestellt. Diese werden jeden Tag geändert, somit kann man jeden Tag eine andere Seite dieses Buches bewundern.
Wieder draußen in der Mitte des Campus des Trinity Colleges, kann man den 30 Meter hohen frei stehenden Glockenturm bestaunen.
house_of_lords / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Gegenüber des Trinity Colleges ist heute eine Filiale der Bank of Ireland. Früher jedoch war in diesen Räumlichkeiten das Parlament von Irland, bis dieses im Jahr 1800 von den Briten abgeschafft wurde. Heute kann man noch das House of Lords besichtigen. Auch das restliche Bankgebäude ist sehr schön. Es gibt hier sogar offene Kamine die noch befeuert werden. Als ich in der Schalterhalle meinen Reiseführer auspackte und daran zu lesen begann, wurde ich nach kürzester Zeit gefragt ob ich das House of Lords suche und auch dorthin geführt…
Auch das ist ein Zeichen der irischen Freundlichkeit und Hilfsbereitsschaft.
st._stephens_green / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Wieder draußen auf den Straßen Dublins führt uns dieser Spaziergang noch ein kleines Stückchen weiter. Denn nun kommen wir auf eine weitere wichtige Einkaufsstraße Dublins: Grafton Street. Wenn wir nun die Straße entlang schlendern erreichen wir nach kurzer Zeit das St. Stephen´s Green. Dieser Park mit einem Teich und einem Pavillon ist wirklich sehenswert. Ein kleiner Abstecher hierhin zahlt sich also absolut aus.

An dieser Stelle beenden wir unseren ersten Rundgang in Dublin fürs Erste. Doch das war bei Weitem noch nicht alles, was es in dieser großartigen Stadt zu sehen gibt. Aber mehr davon könnt ihr nächste Woche lesen. Oder ihr macht Euch auf und erkundet Dublin auf eigene Faust. Ich kann es Euch nur empfehlen.





Wenn ihr jede Woche per Mail erfahren wollt, an welchen Ort es uns dieses Mal verschlägt, schickt einfach eine E-Mail an: reisekolumne.bernauer@gmx.at

Autor: Manuela Bernauer | 17.03.2010 07:00