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Reisekolumne von Manuela Bernauer - Bildquelle: fotolia.de Fernreisen
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Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren. (André Gide)

Chobe National Park – Juwel in Afrika

Wilde Tiere, faszinierende Landschaften und beeindruckende Naturschauspiele

Liebe Leserin, Lieber Leser!am_chobe / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Diese Woche habe ich meinen Globus gedreht. Es geht in ein weiteres Land, dessen Landschaft und Natur sehr beeindruckend ist, aber heute geht es auf einen anderen Kontinent. Wir reisen nach Afrika, genauer gesagt nach Botsuana. Hier besuchen wir den Chobe National Park.

Dieser Park wurde 1960 gegründet und umfasst ein zirka 11.000 Quadratkilometer großes Gebiet. Damit ist er der zweitgrößte Nationalpark Botsuanas. Seinen Namen verdankt der Park dem Fluss Chobe, der ihn durchfließt. Dadurch ist dieses Gebiet ein wertvoller Lebensraum für viele verschiedene Tierarten. Wasservögel werden durch den Chobe, der das ganze Jahr über Wasser führt, besonders stark angezogen.bahnhof_von_victoria_falls / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Vor allem ist dieser Nationalpark aber für seine Elefanten berühmt. Von diesen Tieren leben hier zirka 120.000. Aber natürlich findet man auch Löwen, Giraffen und Hyänen im Park. Für all diese Tiere bietet sich der richtige Lebensraum, denn die Landschaft im Chobe Nationalpark ist vielfältig. Es gibt sowohl Savannengebiete als auch Wald- und Buschlandschaften nahe des Flussufers.

Am nordwestlichen Ende des Chobe Nationalparks, an der Grenze zweier Nachbarländer Botsuanas, nämlich Sambia und Simbabwe gelegen, victoria_wasserfaelle / Zum Vergrößern auf das Bild klickenbefinden sich die Viktoria-Wasserfälle. Diese 1989 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Wasserfälle sollte man auf keinen Fall verpassen, wenn man in dieser Gegend unterwegs ist. Sie wurden 1855 von dem schottischen Forscher David Livingstone entdeckt und er benannte sie zu Ehren der Königin „Victoria Falls“. Die 546.000.000 Kubikmeter Wasser, die pro Minute über die zwei Kilometer breiten und ungefähr hundert Kilometer tiefen Wasserfälle hinunterstürzen, demonstrieren die Kraft, die hinter diesem Naturschauspiel steckt.

Heute hat uns der Globus wieder an einen sehr faszinierenden Ort geführt. Nach diesem Bericht für Naturliebhaber wird es nächste Woche wieder kultureller. Ich weiß bereits wohin die Reise geht, denn diese werde ich selbst bestreiten. Morgen geht’s für mich also ab ins Ausland, in eine fremde Stadt. Wohin…? Das werdet ihr nächste Woche in einem neuen Bericht erfahren.

 

 

Wenn ihr jede Woche per Mail erfahren wollt, an welchen Ort es uns dieses Mal verschlägt, schickt einfach eine E-Mail an: reisekolumne.bernauer@gmx.at


Autor: Manuela Bernauer | 21.10.2009 07:00