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Reisekolumne von Manuela Bernauer - Bildquelle: fotolia.de Fernreisen
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Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren. (André Gide)

Bukarest – die unbekannte Schöne

Durch die Straßen bummeln und Sightseeing soviel das Herz begehrt…



Liebe Leserin, Lieber Leser!

Diese Woche musste ich meinen Globus nicht drehen. Ich werde euch nämlich noch mehr über Bukarest erzählen. Eine Metropole, in der Teile der Ifurstenhof / Zum Vergrößern auf das Bild klickennnenstadt einfach geschliffen wurden, um Platz für die archetektonischen Pläne des rumänischen Diktators Nicolae Ceauşescu (von 1967 bis 1989 rumänischer Staatspräsident) zu machen.

Dadurch konnte zum Beispiel eine der Straßen, an der sich die monumentalen Gebäude nur so aneinanderreihen, entstehen, die Calea Victoriei. Hier findet man nicht nur das Hauptgebäude der Armee, sondern zum Beispiel auch das Athenäum. Dieses prächtige runde Bauwerk, das mit einer Kuppel ausgestattet ist, wird als Konzerthaus benutzt. An dieser Straße findet man aber nicht nur viele Sehenswürdigkeiten, sondern auch eine Vielzahl von modernen Läden und Boutiquen.

Von hier aus kommt man auch in die Altstadt Bukarests. Neben einigen Kirchen, die man aber überall in der Stadt findet, zeichnet sich diese kathedrale1 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenGegend durch die vielen modernen Cafés und Lokale aus. Von Japanisch über Italienisch bis zu rumänischer Hausmannskost ist hier für jeden Geschmack etwas dabei.

Jedoch kann man hier auch die Reste des alten Fürstenhofes, den Curtea Veche, besichtigen. Hier steht auch ein Denkmal für Vlad III. Tepeş, der die Vorlage für den Grafen Dracula war.

Absolut sehenswert ist auch die Kathedrale, die zugleich der Sitz des Patriarchens ist. Sie befindet sich am Mitropoliei Hügel, unweit des Piata Utriumphbogen / Zum Vergrößern auf das Bild klickennirii.

Etwas weiter vom Stadtzentrum entfernt befindet sich der Triumphbogen. Dieser wurde nach dem Ersten Weltkrieg, zum Gedenken an die von Rumänien erlangte Freiheit, zuerst aus Holz und dann später aus Granit errichtet. Dieses Bauwerk kann man als Aussichtsplattform benutzen, auch wenn es zu niedrig ist, um sehr weit zu sehen. Wenn man nun auf den Triumphbogen hinaufsteigt geht man im Inneren durch ein kleines Museum, das vom Ersten Weltkrieg handelt. Die meisten Beschriftungen sind zwar nur auf Rumänisch, aber durch die Bilder kann man dennoch einige Eindrücke in sich aufnehmen.

Das war’s aus Bukarest. Ich hoffe ich konnte Eure Neugierde wecken und ihr seid auf den Geschmack gekommen. Und vielleicht verschlägt es Euch ja auch bald einmal in diese Stadt…

 

 

Wenn ihr jede Woche per Mail erfahren wollt, an welchen Ort es uns dieses Mal verschlägt, schickt einfach eine E-Mail an: reisekolumne.bernauer@gmx.at

 


Autor: Manuela Bernauer | 04.11.2009 07:00